{"id":2370,"date":"2012-09-25T00:25:26","date_gmt":"2012-09-25T00:25:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.poppate.at\/?p=2370"},"modified":"2013-10-13T16:50:33","modified_gmt":"2013-10-13T16:50:33","slug":"poppate-blog-no-6","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.poppate.at\/?p=2370","title":{"rendered":"Poppate-Blog \u2013 No 6"},"content":{"rendered":"<p><strong>Classical:Next, was ist das N\u00e4chste!<\/strong><br \/>\nKaum war die Idee geboren, die neue Klassik und Zeitgen\u00f6ssische Musik Musikmesse \u201eClassical:Next\u201c von M\u00fcnchen nach Wien zu holen, schon war es auch passiert. Wien stach die Mitbewerber Br\u00fcssel, Luzern und M\u00fcnchen aus und bekam den Zuschlag! Ausschlaggebend war neben den \u00f6rtlichen Organisatoren, den sogenannten 3 Musketieren Frank Stahmer, Heinrich Schl\u00e4fer und myself, nat\u00fcrlich auch das Image der Klassik und Musikhauptstadt Wien, aber auch die zentrale Lage des Veranstaltungsortes MAK und den in unmittelbarer N\u00e4he positionierten Locations, in denen die Filmvorf\u00fchrungen des IMZ und die internationalen Showcases stattfinden sollen. Dieses \u201eall in walking distance\u201c Konzept ist bei der MIDEM in Cannes, aber auch beim Reeperbahnfestival in Hamburg schlagend. Man trifft alle 10 Meter einen Kollegen, kann ohne viel Terminvereinbarung Informationen austauschen oder sich kurzfristig einen neuen Termin ausmachen, um l\u00e4nger \u00fcber die Zukunft oder neue Ideen zu sprechen. Aber nicht nur Image und Location von Wien trugen dazu bei, schon nach der ersten Folge von M\u00fcnchen wegzuziehen, auch die mittelfristigen M\u00f6glichkeiten der Entwicklungen in Standfl\u00e4chen und Delegates-Anzahl sprachen eindeutig f\u00fcr Wien. Wien als Musik-Messestadt ist ein neuer Trend, zuerst das auf den Osten Europas ausgerichtete Waves und jetzt die Classical:Next, wer wei\u00df \u201eWas is next?\u201c Aber kann Musik \u00fcberhaupt noch ein Gesch\u00e4ft sein? Beim B2B Musik-Tourismus auf jeden Fall. Sei es die MIDEM mit fast 7.000 zahlenden, internationalen Besuchern, bei der Berlin Music Week sollen es sogar 2.000 gewesen sein oder im Mai bei der Classical:Next mit 700 Fachbesuchern (in Wien 2013 werden 1.000 erwartet). Aber nicht nur die Hotel- bzw. Restaurantkasse klingelt, sondern auch der Wert des Image- und PR-Effekts f\u00fcr die jeweilige Stadt ist kaum messbar, aber in jedem Fall unbezahlbar. Dass solche internationalen Musikmessen f\u00fcr das jeweilige Land auch f\u00fcr die lokale Musikszene Vorteile haben ist unumstritten. Man kann sich mit internationalen Gr\u00f6\u00dfen matchen, Vergleiche ziehen und selber Verbesserungen anstreben. Das gilt nicht nur f\u00fcr die B2B Firmen und Organisationen, sondern auch f\u00fcr die K\u00fcnstlerInnen aus \u00d6sterreich. Dabei ist aber auch entscheidend, dass diese Vergleiche auch gew\u00fcnscht sind, denn im eigenen Sud liegt man halt besser und bequemer, als wenn man in fremden Gew\u00e4ssern schwimmen muss. Wenn man schon diese Vergleiche sucht, dann doch am Besten mit den Besten. Ein durchg\u00e4ngiges Konzept im Musik-Export ist, dass zum Beispiel f\u00fcnf Bands \/ K\u00fcnstlerInnen bei lokalen Events in die \u201einternationale Auslage\u201c gestellt werden, die dann die \u00f6sterreichischen Fahnen auch international bei Festivals, Messen oder Showcase Events vertreten und bei Olympia oder Kulturhauptstadt Konzerten auftreten. Das w\u00e4re so rasch wie m\u00f6glich umzusetzen. Dabei muss aber die musikalische Ausrichtung Nebensache sein, gefragt sind Entertainment- und B\u00fchnenerfahrung, internationale Kontakte des Managements, des Verlags und\/oder der Plattenfirma, dann macht das ganze Sinn und kann nach drei bis f\u00fcnf Jahren zum internationalen Erfolg f\u00fchren. Dann stellt sich bald gar nicht mehr die Frage \u201eWas ist das N\u00e4chste?\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Classical:Next, was ist das N\u00e4chste! 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