{"id":15273,"date":"2019-04-19T00:00:16","date_gmt":"2019-04-19T00:00:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.poppate.at\/?p=15273"},"modified":"2019-05-14T16:43:26","modified_gmt":"2019-05-14T16:43:26","slug":"peter-schrammel-feat-stella-jones","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.poppate.at\/?p=15273","title":{"rendered":"PETER SCHRAMMEL feat. STELLA JONES"},"content":{"rendered":"<p><strong>W\u00fcrden die Schrammeln heute Musik machen \u2013 es w\u00e4re bestimmt Blues\u201c<br \/>\n<\/strong>\u00a9 Peter Schrammel<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>Ein Ansatz, dem man absolut folgen kann. Zum einen, weil einige der \u00dcberzeugung sind, dass der Blues ohnehin in Wien erfunden worden ist.<\/p>\n<p>Zum anderen, weil es au\u00dfer dem Walzer kaum eine andere Musik gibt, die so typisch f\u00fcr diese Stadt ist wie die \u201eSchrammeln\u201c. Dieses raunzende, melancholische, aber auch beschwingte in dieser Art von Wienerlied hat tats\u00e4chlich was \u201ebluesiges\u201c.<\/p>\n<p>Die Br\u00fcder Johann und Josef Schrammel, beide Geiger und Komponisten, haben 1878 gemeinsam mit einem Gitarristen eine Formation gegr\u00fcndet, die es mit Auftritten in Gastst\u00e4tten und bei Heurigen rasch zu gro\u00dfer Popularit\u00e4t brachten. Sp\u00e4ter kam er Klarinettist Georg D\u00e4nzer dazu \u2013 das klassische \u201eSchrammel-Quartett\u201c war geboren. Nun spielte man auch in den h\u00f6heren Kreisen des Adels und der reichen Gro\u00dfb\u00fcrger, Johann Strau\u00df galt ebenso als ihr Verehrer wie Brahms und sogar Arnold Sch\u00f6nberg.<\/p>\n<p>Peter Schrammel ist der Urenkel von Mitbegr\u00fcnder Johann Schrammel. Der geb\u00fcrtige Vorarlberger hat die Liebe zur Musik von seinem Vater, einem Cellisten, geerbt. In der st\u00e4dtischen Musikschule in Bregenz erhielt er Klavier- und Cello-Unterricht, bereits mit 14 Jahren spielte er in einem Streichquartett. Wirklich Spa\u00df hatte er aber als Pianist mit seinen eigenen Bands \u2013 Schwerpunkt Jazz.<\/p>\n<p>Aber nach der Matura bog er in eine ganz andere Richtung ab, er studierte in Wien und promovierte 1969 zum \u201eDoktor juris\u201c.<\/p>\n<p>Aber ganz ohne Musik ging es ja doch nicht. Also inskribierte er im Institut f\u00fcr Jazz im Konservatorium der Stadt Wien. Studienreisen f\u00fchrten Schrammel rund um die Welt. 1975 hatte er f\u00fcrs erste genug gesehen und erlebt, er gr\u00fcndete seine eigene Anwaltskanzlei. Er machte sich sowohl als Strafverteidiger wie auch als Rechtsberater der Musikbranche einen Namen.<\/p>\n<p>1980 heiratete er Christine Jones.<\/p>\n<p>Gemeinsam starteten sie das JONESMOBILe. Auf dem eigenen Label Yedermann Productions erschien im Jahr darauf die erste LP, mit Musikern an Bord wie Lee Harper, Fritz Pauer, Charly Ratzer, Hans Salomon, Richard \u00d6sterreicher uva., also die Spitzen der heimischen Szene.<\/p>\n<p>Kein Wunder, denn Christine Jones hatte sich bereits internationalen Ruf erarbeitet, mit Stars wie Duke Ellington, Dexter Gordon und Kenny Clarke \u2013 um nur einige zu nennen \u2013 zusammengespielt. Ihre Karriere begann in Fatty Georges legend\u00e4rem Saloon in Wien, hier entdeckte Christine Zacher, wie sie mit ledigem Namen hie\u00df, den Blues. Entdeckt wurde sie bei einem Auftritt beim Jazzfestival in Prag von Albert Mangelsdorff, der das \u201eM\u00e4dchen aus Wien\u201c dem Produzenten Host Lippmann empfahl. 1965 erschien ihre erste Platte \u201eChristine \u2013 Spirituals, Folk Songs, Blues\u201c \u2013 16 \u00fcberwiegend eigene Songs, klassischer Blues, ganz pur eingespielt, nur ihre Stimme und ihre Gitarre.<\/p>\n<p>Beim Zusammenstellen des heutigen \u201eSchrammel-Songbooks\u201c wurde rasch klar, dass ein gro\u00dfer Teil davon dazu geh\u00f6rt. Und dass sie niemand anderer besser interpretieren kann als ihre Tochter Stella Jones, die ja mittlerweile auch zu den gro\u00dfartigsten S\u00e4ngerinnen in unseren Breiten z\u00e4hlt. Sie hat u.a. mit Gloria Gaynor, Chaka Khan, Omara Portuondo bis hin zu den Gr\u00f6\u00dfen der heimischen Szene gearbeitet und zeichnet ebenso f\u00fcr gro\u00dfartige Eigenproduktionen verantwortlich.<\/p>\n<p>Dazu Klassiker aus dem Repertoire von JONESMOBILe und Nummern von Hermann Posch&nbsp; &#8211; das ergibt den \u201ePeter Schrammel Blues\u201c anno 2019.<br \/>\n(Text von Alfred Pulletz)<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"PETER SCHRAMMEL blues feat. STELLA JONES live\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Ot5U3KDW6SI?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><u>Besetzung: <\/u><\/p>\n<p>Peter Schrammel \u2013 klavier, piano<br \/>\nStella Jones \u2013 vocals<br \/>\nHermann Posch \u2013 gitarren, vocals<br \/>\nPaul Gritsch \u2013 saxofon<br \/>\nPeter Strutzenberger &#8211; bass<br \/>\nLennie Dixon \u2013 drums<\/p>\n<p>Tontechnik &amp; Produktion \u2013 Peter Strutzenberger<br \/>\nAufgenommen in der Sargfabrik im M\u00e4rz 2019<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.poppate.at\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/CA_music-line_LOGO_FIN.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-15155\" src=\"http:\/\/www.poppate.at\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/CA_music-line_LOGO_FIN-300x110.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"110\" srcset=\"http:\/\/www.poppate.at\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/CA_music-line_LOGO_FIN-300x110.jpg 300w, http:\/\/www.poppate.at\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/CA_music-line_LOGO_FIN-768x281.jpg 768w, http:\/\/www.poppate.at\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/CA_music-line_LOGO_FIN-1024x374.jpg 1024w, http:\/\/www.poppate.at\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/CA_music-line_LOGO_FIN.jpg 1878w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00fcrden die Schrammeln heute Musik machen \u2013 es w\u00e4re bestimmt Blues\u201c \u00a9 Peter Schrammel Ein Ansatz, dem man absolut folgen kann. Zum einen, weil einige der \u00dcberzeugung sind, dass der Blues ohnehin in Wien erfunden worden ist. Zum anderen, weil es au\u00dfer dem Walzer kaum eine andere Musik gibt, die so typisch f\u00fcr diese Stadt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"om_disable_all_campaigns":false,"ngg_post_thumbnail":0,"two_page_speed":[],"footnotes":""},"categories":[4,5],"tags":[],"class_list":["post-15273","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-latestrelease","category-news"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.poppate.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15273","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.poppate.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.poppate.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.poppate.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.poppate.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15273"}],"version-history":[{"count":8,"href":"http:\/\/www.poppate.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15273\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15301,"href":"http:\/\/www.poppate.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15273\/revisions\/15301"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.poppate.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15273"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.poppate.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15273"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.poppate.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15273"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}